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Martin Finger gewinnt EPT Prag

Der Deutsche Pokerspieler Martin Finger hat das Main Event der PokerStars European Poker Tour in Prag gewonnen. Aufgrund eines Deals sichert er sich das Preisgeld in Höhe von 720.000 € und gewinnt den nächsten EPT Titel für Deutschland.

Es ist das Jahr der Deutschen bei der European Poker Tour. An fast jedem Finaltisch sitzt mindestens ein Deutscher Pokerspieler und schon mehrmals durfte er danach die Siegestrophäe in den Händen halten. Und auch dieses Mal war es wieder so weit. Mit Martin Finger und Andreas Wiese waren gleich zwei deutsche Spieler am Finaltisch der EPT in Prag.

Für Andreas Wiese kam das Ende jedoch bereits auf Rank Sieben. Er überstand gerade noch das All-In von dem Shortstack Mads Wissing bevor er schließlich mit einem Paar Zehner All-In ging. Leider hielt sein Gegner Denys Drobyna ein Paar Asse und so war bereits früh Schluss für ein der beiden deutschen Finalisten.

Ari Engel erwischte es als nächstes. Mit As6s war er gegen AdJh von Martin Finger All-In. Der Amerikaner fand jedoch keine Hilfe und musste sich auf Platz Sechs verabschieden. Jetzt spielte vor allem der Holländer David Boyaciyan groß auf und sammelte kräftig Chips bis er fast zum Chipleader Martin Finger aufschließen konnte.

Mit fünf verbleibenden Spielern war das Heads-Up bereits mehr oder weniger klar. Martin Finger und David Boyaciyan hielten drei Viertel der Chips und eliminierten im Folgenden einen nach dem anderen. Zunächst musste Denys Drobyna dran glauben als er mit Ac7c gegen Boyaciyans AdKd All-In ging und keine Hilfe auf dem Board fand. Ihm folgte Guillem Usero der mit Ah8d gegen Martin Fingers KhKs antrat und den Kürzeren zog. Auch Nicolas Levi verabschiedete sich kurz darauf, so dass Martin Finger mit 15.255.000 Chips gegen David Boyaciyans 6.405.000 Chips im Heads-Up antrat.

Noch bevor es dann los ging einigten sich beide Spieler auf einen Deal. Der dem Deutschen 620.000 € und dem Holländer 535.000 € sicherte. 100.000 € wurden noch ausgespielt. Und wie es schien sollte es zu einem schnellen Ende kommen. Denn gerade erst wieder am Tisch waren beide Spieler All-In. Und beide sahen sich weit vorne, jedenfalls bis sie ihre Karten umdrehten. Denn es zeigte sich, dass beide ein Paar Asse auf der Hand hielten.

So ging dann das Heads-Up noch weiter und es entwickelte sich zu einem wahren Marathon. Am ende dauerte es ca. dreieinhalb Stunden bis ein klassischer Coinflip die Sache entschied. Martin hielt AhKs und sein Gegner lag mit ThTs noch vorne. Doch das Board brachte mit Kd6hKhQc9d bereits auf dem Flop die Wende und den Sieg für Martin Finger.

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