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Pot Odds und Outs

Beim Poker gibt es einige grundlegende Konzepte, die jeder erfolgreiche Pokerspieler verstehen muss. Ohne dieses Wissen bringt es auch nichts weitere Poker Strategie zu büffeln, so wichtig sind diese Grundkonzepte. Solch ein Konzept ist auch das Konzept der Pot Odds und Outs. Wer dies nicht versteht wird nie ein erfolgreicher Pokerspieler werden.

Doch was sind Pot Odds und Outs überhaupt? Pot Odds sind dabei das Verhältnis das dir der Pot zu deinem Call bietet und Outs sind die Karten, die deine Hand zur Gewinnerhand machen. Im Prinzip ganz einfach, doch gerade in den unteren Limits bei online Pokeranbietern wie William Hill Poker scheint ein Großteil der Spieler dieses Konzept überhaupt nicht zu verstehen und das Geld nur so zum Fenster raus zu hauen.

Pot Odds

Odds ist ein amerikanischer Begriff, wo wir in Europa und Deutschland beim Glücksspiel mit Wahrscheinlichkeiten rechnen benutzen die Amerikaner so genannte Odds. Der Unterschied dabei ist das Odds immer das Verhältnis von Treffer zu Nichttreffer bezeichnet. Wenn wir in Europa zum Beispiel sagen, dass ein Ereignis mit zehn Prozentiger Wahrscheinlichkeit Eintritt, dann hat dieses Ereignis Odds von 10:90 bzw. 1:9.

Da Poker ein uramerikanisches Spiel ist hat sich mittlerweile der Begriff der Odds auch in Deutschland und Europa für Verhältnisse bzw. Wahrscheinlichkeiten beim Poker ausgedrückt. Neben den Pot Odds gibt es auch noch die Implied Odds, die Reverseimplied Odds und einige weitere.

Die Pot Odds sind dementsprechend die Odds des Pottes, also das Verhältnis von Pot zu deinem Call. Das heißt in Zahlen ausgedrückt, wenn 50 € im Pot liegen und dein Gegner 50 € anspielt, dann bekommst du Pot Odds von 100 € zu 50 € oder anders ausgedrückt von 2 : 1.

Outs oder Out Odds

Outs sind ganz einfach die Karten, die deine Hand verbessern. Wenn du zum Beispiel einen Flushdraw hast, dann gibt von Turn zu River neun Karten, die deinen Flush machen. Vier Karten sind offen auf dem Board und zwei kennst du von deiner Hand. Das heißt es gibt insgesamt 46 unbekannte Karten davon machen dir 9 die stärkste Hand und dementsprechend helfen dir 37 Karten nicht. Die Odds bzw. Out Odds sind also 37 : 9 oder ca. 4 : 1.

Pot Odds und Outs Konzept

Jetzt geht es noch drum diese beiden Dinge zusammen zu bringen. In den obigen Beispielen gewinnt man in einem Fall zwei Einheiten und verliert in vier Fällen eine Einheit. Das Bedeutet insgesamt wäre ein Call bei den Pot Odds von 2 : 1 und den Outs Odds von 4 : 1 nicht profitabel. Denn in fünf Spielen würde man insgesamt zwei Einheiten verlieren.

Ob sich ein Call lohnt kannst du auch einfach schauen indem du die Pot Odds und die Out Odds vergleichst. Achte dabei jedoch, dass die beiden Situationen also Gewinn und Verlust immer auf der gleichen Seite stehen. Setzt man dann alles zusammen ergibt sich 1 * 2 : 4 * 1. Ist dabei das Ergebnis kleiner als Eins lohnt sich der Call nicht, ist es größer, dann solltest du callen.

 

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